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Branchenmarketing

Maklerwebsite überarbeiten: Eigene Einstiege für Verkäufer und Kaufinteressenten schaffen

Tobias Werner, Inhaber von Funktioniert Einfach, Ihr persönlicher Ansprechpartner

Tobias Werner, Funktioniert Einfach

· 13 Min. Lesezeit

Ein Eigentümer besucht eine Maklerwebsite, weil er über den Verkauf seines Hauses nachdenkt. Gleichzeitig sucht eine andere Person nach einer Eigentumswohnung. Beide landen auf derselben Startseite. Dort sehen sie aktuelle Immobilien und den Button „Jetzt Kontakt aufnehmen“. Was das Büro für Verkäufer übernimmt, müssen sie erst herausfinden.

Eine gemeinsame Website kann beide Anliegen verständlich bedienen. Dafür braucht sie erkennbare Einstiege, passende Inhalte und Kontaktwege, die den jeweiligen Zusammenhang erhalten. Ein Verkäufergespräch beginnt mit anderen Fragen als eine Anfrage zu einer konkreten Wohnung.

Dieser Beitrag entwickelt eine mögliche Überarbeitung für ein kleines Maklerbüro. Der Schwerpunkt liegt auf Navigation, Seitenaufbau und Übergängen. Sie erhalten eine konkrete Struktur, Beispiele für passende Handlungsaufforderungen und einen Prüfplan für die Veröffentlichung.

Einordnung: Das Maklerbüro, sein bisheriger Auftritt, die beschriebenen Interessentensituationen und sämtliche Zahlen sind fiktiv. Es handelt sich um ein redaktionelles Konzept, keine umgesetzte Kundenreferenz und keinen Nachweis zusätzlicher Mandate oder Verkäufe. Die vorgeschlagenen Inhalte müssten vor einer Umsetzung mit dem tatsächlichen Angebot und den Abläufen des jeweiligen Maklerunternehmens abgeglichen werden.

1. Zwei Anliegen auf derselben Website erkennen

Unser fiktives Maklerbüro besteht aus zwei Maklern und einer Assistenz. Es vermittelt Wohnimmobilien in einem klar abgegrenzten regionalen Arbeitsgebiet. Die bisherige Website stellt vor allem die angebotenen Objekte dar. Informationen für verkaufsinteressierte Eigentümer stehen auf einer allgemeinen Leistungsseite.

Dieser Aufbau ist für einen Menschen mit konkretem Kaufinteresse teilweise brauchbar. Für einen Eigentümer beantwortet er jedoch wichtige Fragen nicht unmittelbar: Welche Immobilien betreut das Büro? Wie beginnt die Zusammenarbeit? Wer spricht mit mir über mein Vorhaben? Welche Leistungen werden gemeinsam vereinbart?

Die Überarbeitung soll diese Fragen sichtbar zuordnen. Sie verändert zunächst die Informationswege. Ob sich dadurch Anfragen, Mandate oder Verkäufe verändern, müsste später anhand tatsächlicher Daten untersucht werden. Ein übersichtlicheres Layout allein belegt keine Geschäftswirkung.

Das Team beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme. Es notiert vorhandene Seiten, wiederkehrende Kontaktanlässe und Stellen, an denen Menschen nachfragen müssen. Dazu gehören auch Einstiege außerhalb der Startseite, beispielsweise ein direkt aufgerufenener Objektlink oder ein bestehender Ratgeber.

Anschließend bekommt jede Seite eine Hauptaufgabe. Die Objektübersicht hilft bei der Immobiliensuche. Die Verkäuferseite erklärt die Zusammenarbeit. Eine Unternehmensseite stellt Ansprechpartner und Arbeitsweise vor. Einzelne Seiten dürfen weitere Wege anbieten; ihre zentrale Aufgabe sollte trotzdem erkennbar bleiben.

2. Navigation und Startseite nach Vorhaben ordnen

Die neue Hauptnavigation des Konzepts enthält die Einträge „Immobilie verkaufen“, „Immobilien kaufen“, „Über uns“, „Wissen“ und „Kontakt“. Damit orientiert sie sich an nachvollziehbaren Anliegen. Ein eigener Menüpunkt für jeden internen Arbeitsschritt ist zunächst nicht erforderlich.

Auf der Startseite stehen zwei klare Einstiege: „Verkauf besprechen“ und „Aktuelle Immobilien ansehen“. Ein kurzer Begleittext erklärt jeweils das Ziel. Verkäufer gelangen zu Informationen über die Zusammenarbeit; Kaufinteressenten zur Objektübersicht.

W3C empfiehlt aussagekräftige Seitentitel, verständliche Überschriften und Linktexte, die das Ziel beschreiben. [1] Für das Konzept folgt daraus: Ein alleinstehendes „Mehr erfahren“ wird dort konkretisiert, wo sonst unklar bliebe, ob es um Verkauf, Immobiliensuche oder das Unternehmen geht.

Die Tabelle zeigt die geplante Veränderung. Sie ist ein Vergleich zweier fiktiver Strukturen, keine Auswertung eines tatsächlich erfolgten Relaunchs.

BereichBisheriger Aufbau im BeispielGeplanter Aufbau
StartseiteImmobilienbilder und allgemeiner KontaktbuttonZwei erklärte Einstiege für Verkauf und Suche
VerkäuferinformationenIn einer allgemeinen Leistungsseite verstecktEigene Seite zur Zusammenarbeit beim Verkauf
KaufinteressentenObjektliste ohne erklärte nächste SchritteÜbersicht mit nachvollziehbarem Weg zum Einzelobjekt
BewertungUnklarer Button mit allgemeinem FormularTatsächlichen Umfang und nächsten Schritt erklären
ObjektdetailAllgemeiner Kontakt ohne ObjektbezugAnfrage mit sichtbarer Objektzuordnung
UnternehmensvorstellungAustauschbare SelbstdarstellungBestätigte Ansprechpartner und konkrete Arbeitsweise
Allgemeiner KontaktEin undifferenziertes NachrichtenfeldAnliegen sichtbar auswählen und bei Bedarf ändern
Mobiles MenüAbweichende Begriffe und ReihenfolgeDieselben verständlichen Ziele wie auf dem Desktop

Die beiden Einstiege sind keine Zugangssperre. Niemand muss zuerst eine Rolle auswählen, bevor Inhalte sichtbar werden. Das Menü bleibt erreichbar, und ein Wechsel zwischen Verkauf und Kauf ist jederzeit möglich.

Auch die technische Menüstruktur gehört dazu. W3C beschreibt eine semantisch erkennbare Navigation, aussagekräftige Menübezeichnungen und eine über Bildschirmgrößen hinweg konsistente Struktur. [2] Die Gestaltung soll diese Orientierung unterstützen, statt auf dem Smartphone andere Begriffe einzuführen.

3. Die Verkäuferseite als Vorbereitung auf ein Gespräch aufbauen

Die Verkäuferseite beginnt im Konzept mit der Frage, die sie beantwortet: „Sie überlegen, Ihre Immobilie zu verkaufen?“ Darunter beschreibt das Büro, welche Immobilien und welches Gebiet es tatsächlich betreut. Ein Eigentümer kann so einschätzen, ob sein Vorhaben grundsätzlich zum Angebot passt.

Es folgt ein verständlicher Ablauf: Vorhaben besprechen, verfügbare Informationen sichten, mögliche Zusammenarbeit klären und die nächsten Schritte vereinbaren. Das sind zunächst Beschreibungen der vorgesehenen Organisation. Welche Leistungen beauftragt werden und welche Vergütung gilt, wird im dafür vorgesehenen Verfahren erklärt und vereinbart.

Ein Abschnitt zur Arbeitsweise beantwortet konkrete Fragen. Wer ist der Ansprechpartner? Wie stimmt das Büro Informationen mit dem Eigentümer ab? Wie werden Rückfragen und Besichtigungstermine organisiert? Veröffentlicht wird nur, was das Team tatsächlich leisten kann.

Reale Projektbeispiele können diese Darstellung ergänzen, wenn ihre Verwendung geklärt ist. Für das fiktive Büro werden jedoch weder verkaufte Häuser noch Kundenstimmen oder Verkaufszahlen erfunden. Eine beschriebene Vorgehensweise ist ein Konzeptbeleg, keine abgeschlossene Referenz.

Der Hauptbutton lautet „Verkaufsvorhaben besprechen“. Ein Hinweis erklärt, welche Angaben für die erste Kontaktaufnahme benötigt werden. Das Formular verlangt an dieser Stelle keine vollständige Sammlung privater Objektunterlagen. Der Eigentümer soll sein Anliegen zunächst zuordnen können.

Falls eine Immobilienbewertung angeboten wird, muss die Website deren tatsächlichen Umfang erklären. Ein Rückrufwunsch, eine erste Einschätzung und ein ausführliches Gutachten sind unterschiedliche Angebote. Das Konzept verwendet deshalb keinen Bewertungsbutton, der eine Leistung verspricht, die das nachfolgende Verfahren nicht erbringt.

Für Menschen, die noch nicht anfragen möchten, führt ein ruhiger Textlink zu weiterführenden Informationen. Hier passt beispielsweise ein vorhandener Beitrag zur Vorbereitung eines Erstgesprächs. Die Seite bietet damit Orientierung, ohne jeden Besuch sofort mit einer langen Dateneingabe zu verbinden.

4. Kaufinteressenten vom Angebot zur passenden Objektanfrage führen

Der Einstieg „Immobilien kaufen“ führt zur aktuellen Übersicht. Jede Karte zeigt die für eine erste Einordnung bestätigten Eckdaten und den aktuellen Angebotsstatus. Bilder, Beschreibung und Angaben müssen zum jeweiligen Objekt gehören. Ein dekoratives Bild ersetzt keine tatsächliche Objektinformation.

Filter richten sich nach dem realen Bestand. Bei wenigen Angeboten kann eine einfache Übersicht verständlicher sein als eine große Suchmaske. Zusätzliche Filter sind nur hilfreich, wenn die Daten zuverlässig gepflegt werden und die Auswahl sinnvoll eingrenzen.

Die Objektdetailseite erklärt das konkrete Angebot. Das Maklerbüro prüft die veröffentlichten Objektangaben, Preisbestandteile, Provision und die jeweils erforderlichen weiteren Informationen vor der Freigabe. Ungeklärte Werte werden nicht aus ähnlichen Angeboten übernommen oder durch erfundene Angaben ergänzt.

Der Kontaktbutton lautet beispielsweise „Dieses Objekt anfragen“. Im anschließenden Formular bleibt die Objektkennung sichtbar. Die Interessentin muss den Titel nicht erneut aus einem anderen Fenster abschreiben. Bei der Übermittlung wird die Zuordnung ebenfalls erhalten.

Ein Rückweg führt zur vorherigen Übersicht. Wenn eine Person bereits gefiltert hat, sollte sie ihre Auswahl nach Möglichkeit wiederfinden. Ein Besuch mit mehreren Objektaufrufen ist keine Fehlbedienung; die Website unterstützt diesen Vergleich.

Für nicht mehr verfügbare Immobilien wird eine eigene Regel festgelegt. Ein gültiger alter Link darf nicht den Eindruck eines weiterhin verfügbaren Angebots vermitteln. Die Seite kann den tatsächlichen Status erklären und zu passenden aktuellen Angeboten führen. Die konkrete Behandlung wird mit dem Bestand und der technischen Struktur abgestimmt.

Findet jemand kein passendes Objekt, kann ein zusätzlicher Kontaktweg sinnvoll sein. Ein Suchwunsch wird jedoch nur angeboten, wenn das Büro ihn tatsächlich bearbeitet. Aus einer solchen Anfrage entsteht nicht automatisch eine Zusage, passende Immobilien zu finden oder regelmäßig Angebote zu senden.

5. Kontaktwege unterscheiden und den Zusammenhang erhalten

Im Konzept gibt es drei erkennbare Kontaktanlässe: Verkaufsvorhaben, Anfrage zu einer Immobilie und sonstige Rückfrage. Dafür müssen nicht zwangsläufig drei getrennte technische Formulare entstehen. Eine gemeinsame Komponente kann die passende Auswahl und die benötigten Angaben anzeigen.

Entscheidend ist, dass die Vorauswahl sichtbar und änderbar bleibt. Wer von einer Verkäuferseite kommt, darf trotzdem eine andere Frage stellen. Eine Objektkennung wird nicht nur intern gespeichert, sondern für die anfragende Person nachvollziehbar dargestellt.

W3C erläutert, dass Formularbeschriftungen den Zweck des jeweiligen Feldes erklären und technisch korrekt zugeordnet sein sollen. [3] Im Konzept heißen die Felder deshalb beispielsweise „Ihr Anliegen“ und „Rückkontakt“. Ein verschwindender Platzhalter übernimmt diese Erklärung nicht allein.

Für die erste Kontaktaufnahme werden nur die tatsächlich benötigten Angaben erhoben. Der Europäische Datenschutzausschuss beschreibt unter anderem Datenminimierung, transparente Information, eine geeignete Rechtsgrundlage und begrenzte Speicherung. [4] Das Büro klärt daher, welche Informationen in dieser frühen Phase erforderlich sind und wer sie bearbeiten darf.

Ein besonderer Fall verbindet beide Wege: Eine Eigentümerin möchte ihr bisheriges Haus verkaufen und zugleich eine kleinere Wohnung suchen. Die Website darf sie nicht in zwei voneinander isolierte Vorgänge zwingen. Sie kann das zweite Anliegen ergänzen; das Team verknüpft die Themen anschließend nachvollziehbar.

Nach dem Absenden steht verständlich da, was tatsächlich passiert ist. Eine erfolgreich übermittelte Anfrage ist noch kein vereinbarter Beratungstermin und keine bestätigte Besichtigung. Die Bestätigung beschreibt den Eingang und den nächsten vorgesehenen Schritt.

Das Team legt außerdem eine Zuständigkeit und eine Vertretung fest. Käuferanfragen benötigen ihren Objektbezug, Verkäuferanfragen ihr Verkaufsvorhaben. Die Trennung in der Website hilft nur, wenn diese Informationen bei der Bearbeitung ankommen. Die detaillierte Organisation eines CRM ist eine weitere Aufgabe und nicht Voraussetzung für diese erste Strukturentscheidung.

6. Die Wege auch auf kleinen Bildschirmen verständlich halten

Die mobile Fassung übernimmt dieselben Bezeichnungen und Zielseiten. „Immobilie verkaufen“ wird nicht plötzlich zu einem unklaren Symbol, während „Immobilien kaufen“ nur noch unter „Service“ erscheint. Die Nutzer sollen sich beim Wechsel des Geräts wieder orientieren können.

Im oberen Seitenbereich stehen die wichtigsten Informationen und die jeweils passende Aktion. Auf einer Verkäuferseite ist das der Gesprächseinstieg; auf einer Objektseite die Anfrage zu diesem Angebot. Ein globaler Kontaktbutton darf bestehen bleiben, sollte den konkreten Zusammenhang aber nicht verdrängen.

Das Team prüft längere Überschriften, vergrößerte Schrift und die Bedienung mit Tastatur. Menüs müssen sich nachvollziehbar öffnen und schließen lassen. Ein fixierter Kontaktbereich darf keine Formularmeldung, Objektangabe oder Navigationsoption verdecken.

Grundrisse und Bilder benötigen eine geeignete Darstellung, ohne wichtige Textinformationen ausschließlich im Bild abzulegen. Wer eine Abbildung nicht nutzen kann, sollte die wesentlichen veröffentlichten Eckdaten auch im Text finden. Welche zusätzlichen Beschreibungen erforderlich sind, hängt vom konkreten Inhalt ab.

Die Prüfung umfasst direkte Einstiege. Eine Person, die über eine Objektempfehlung kommt, sieht die Startseite vielleicht nie. Deshalb erklärt auch die Detailseite, zu welchem Büro das Angebot gehört, welcher Stand gilt und wie die Anfrage weitergeht.

Ein ordentliches Erscheinungsbild in einer einzelnen Bildschirmbreite ist dabei nur ein Teil der Prüfung. Die konkreten Aufgaben müssen funktionieren. Aus einigen erfolgreichen Stichproben folgt noch keine umfassende Bestätigung der Barrierefreiheit.

7. Bestehende Wege erhalten und die Überarbeitung gezielt prüfen

Vor der Umstellung werden die vorhandenen Seitenadressen erfasst. Eine neue Menübezeichnung erfordert nicht automatisch einen neuen URL-Pfad. Gut passende bestehende Seiten können inhaltlich und gestalterisch überarbeitet werden, ohne ihre Adresse zu ändern.

Wenn eine URL tatsächlich ersetzt wird, braucht sie ein passendes Ziel. Google empfiehlt bei solchen Umzügen eine Zuordnung alter zu neuen URLs und möglichst dauerhafte serverseitige Weiterleitungen. Viele alte Seiten pauschal auf eine sachlich unpassende Startseite weiterzuleiten, wird ausdrücklich nicht empfohlen. [5]

Für das Beispiel bedeutet das: Eine bisherige Verkäuferinformation führt nach der Überarbeitung weiterhin zu passenden Verkäuferinformationen. Ein Objektlink wird nicht ungeprüft in denselben allgemeinen Kontaktweg umgeleitet. Die zuständige technische Person prüft die tatsächlich verfügbaren Möglichkeiten.

Der folgende Prüfplan beschreibt erwartetes Verhalten. Er dokumentiert keine bereits durchgeführten Tests.

PrüfsituationErwartetes VerhaltenErkennbares Problem
Eigentümer startet auf der StartseiteFindet Verkäuferinformationen und GesprächseinstiegMuss zuerst aktuelle Kaufobjekte durchsuchen
Kaufinteressent öffnet eine ObjektkarteErhält das passende Angebot und dessen KontaktwegAllgemeines Formular verliert die Objektzuordnung
Person möchte verkaufen und kaufenKann beide Anliegen verständlich mitteilenEine Auswahl verhindert das zweite Anliegen
Alter Objektlink wird geöffnetTatsächlicher Status und sinnvolle nächste Schritte sind erkennbarNicht verfügbares Angebot erscheint weiter aktuell
Mobiles Menü wird mit Tastatur bedientZiele bleiben erreichbar und verständlich beschriftetFokus oder Navigation wird verdeckt beziehungsweise unzugänglich
Eine geänderte alte Seitenadresse wird aufgerufenFührt zum inhaltlich passenden neuen ZielFehler, Schleife oder sachlich falsche Weiterleitung

Zusätzlich wird eine gekennzeichnete Testanfrage bis zum vorgesehenen Eingang geprüft. Dabei werden Pflichtfelder, fehlerhafte Übermittlung und Bestätigung kontrolliert. Der Test darf keine unbeabsichtigte echte Terminvereinbarung auslösen.

Die Veröffentlichung erfolgt erst nach Klärung der wesentlichen offenen Punkte. Danach werden die tatsächlichen öffentlichen Seiten erneut kontrolliert. Eine funktionierende Vorschau belegt noch nicht, dass alle Links und Einstellungen unter der Live-Domain ebenso funktionieren.

8. Die Qualität der Anfragen getrennt beurteilen

Nach der Überarbeitung betrachtet das Büro die Anliegen und ihre Bearbeitung. Ein Klick auf „Immobilie verkaufen“ ist noch keine Eigentümeranfrage. Eine Objektanfrage ist noch keine Besichtigung. Ein Gespräch bedeutet noch kein Mandat oder abgeschlossener Verkauf.

Ein fiktives Beispiel verdeutlicht die Zählung: In einem festgelegten Zeitraum entstehen 30 eindeutige Anfragevorgänge. Zehn betreffen ausschließlich einen Verkauf, 14 ausschließlich einen Kauf, vier beide Vorhaben und zwei andere Fragen. Zusätzliche Nachrichten zum gleichen Vorgang werden nicht erneut als Anfrage gezählt.

Damit haben 14 Vorgänge einen Verkäuferbezug und 18 einen Käuferbezug. Diese beiden Werte überlappen sich in den vier kombinierten Fällen. Zusammen betreffen sie 28 unterschiedliche Vorgänge; zwei weitere gehören zu den sonstigen Fragen. Die Werte 14 und 18 dürfen deshalb nicht als 32 unterschiedliche Anfragen ausgegeben werden.

Das Büro prüft außerdem konkrete Missverständnisse. Fehlt bei Objektanfragen die Zuordnung? Erwarten Eigentümer eine sofortige Bewertung, obwohl ein Gespräch angeboten wird? Werden kombinierte Anliegen erkannt? Solche Beobachtungen zeigen, an welcher Stelle Texte oder Übergänge präzisiert werden müssen.

Für einen Vergleich mit der früheren Website braucht es tatsächlich erhobene und sinnvoll vergleichbare Daten. Veränderungen am Immobilienbestand, an Werbemaßnahmen oder an der Bearbeitung können ebenfalls Einfluss haben. Die Beispielzahlen sind deshalb keine Prognose und kein Beleg für die Wirkung der vorgeschlagenen Struktur.

Die erste überprüfbare Frage lautet: Können Menschen mit unterschiedlichen Vorhaben den passenden Weg finden und ihr Anliegen verständlich übermitteln? Auf dieser Grundlage lassen sich spätere Verbesserungen gezielter planen.

Häufige Fragen

Braucht ein Maklerbüro getrennte Websites für Verkäufer und Käufer?

Für das beschriebene Konzept genügt eine gemeinsame Website mit klaren Einstiegen und passenden Unterseiten. Unternehmensinformationen und Kontaktbasis bleiben gemeinsam. Separate Websites würden zusätzliche Pflege erfordern und sollten nur aus einem konkreten organisatorischen oder geschäftlichen Grund erwogen werden.

Sollten Verkäufer auf der Startseite stärker hervorgehoben werden?

Das kann zur geschäftlichen Ausrichtung passen. Kaufinteressenten müssen ihre Angebote trotzdem schnell finden können. Im Konzept werden beide Wege erklärt; ihre gestalterische Gewichtung richtet sich nach dem tatsächlichen Angebot und den beobachteten Bedürfnissen der Besucher.

Muss jede Anfrage ein eigenes Formular bekommen?

Nein. Eine gemeinsame Formularkomponente kann unterschiedliche Anliegen abbilden. Wichtig sind eine sichtbare, änderbare Auswahl, passende Angaben und der erhaltene Objektbezug. Die Bearbeitung muss erkennen können, ob es um Verkauf, Kauf, beide Vorhaben oder eine andere Frage geht.

Ist ein Bewertungsrechner für die Verkäuferseite notwendig?

Nein. Ein verständlich erklärter Gesprächseinstieg kann ausreichen. Wenn ein Rechner oder eine andere Bewertung angeboten wird, müssen tatsächlicher Umfang, Aussagekraft und anschließender Ablauf erklärt werden. Der Button darf keine sofortige Leistung suggerieren, die das Verfahren nicht liefert.

Wann ist die Überarbeitung abgeschlossen?

Wenn Inhalte bestätigt, Wege geprüft, Zuständigkeiten geklärt und die veröffentlichten Seiten kontrolliert sind. Die weitere Pflege bleibt bestehen, insbesondere bei Objektstatus und Kontaktwegen. Eine spätere Auswertung kann zusätzliche Verbesserungen ergeben; sie ist kein Grund, bekannte Fehler zunächst stehen zu lassen.

Die Maklerwebsite an den tatsächlichen Vorhaben ausrichten

Wenn Verkäufer und Kaufinteressenten auf Ihrer Website denselben unklaren Kontaktweg nutzen, lässt sich zunächst die vorhandene Struktur prüfen. Gemeinsam werden Seitenaufgaben, Inhalte und Übergänge geordnet. Daraus entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für die Überarbeitung Ihrer Maklerwebsite.

Maklerwebsite und Kontaktwege besprechen

Autor: Tobias Werner, Funktioniert Einfach. Mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktioneller Stand: 22. Oktober 2026.

Die folgenden Quellen wurden am 22. Oktober 2026 geprüft. Sie erläutern Grundlagen für verständliche Webinhalte, Navigation, Formulare, Datenschutz und URL-Änderungen. Sie belegen keine Umsetzung oder Ergebnisse des fiktiven Maklerbüros.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. [1] W3C Web Accessibility Initiative: „Writing for Web Accessibility“. Beschreibt aussagekräftige Seitentitel, Überschriften, Linktexte und verständliche Anweisungen.www.w3.org
  2. [2] W3C Web Accessibility Initiative: „Menu Structure“. Erläutert semantische Menüstrukturen, Beschriftungen und Konsistenz über verschiedene Bildschirmgrößen.www.w3.org
  3. [3] W3C Web Accessibility Initiative: „Labeling Controls“. Erklärt verständliche und technisch zugeordnete Beschriftungen für Formularelemente.www.w3.org
  4. [4] Europäischer Datenschutzausschuss: „Data protection basics“. Überblick über personenbezogene Daten und grundlegende Anforderungen an ihre Verarbeitung.www.edpb.europa.eu
  5. [5] Google Search Central: „How to move a site“. Beschreibt die Planung von URL-Änderungen, passende Weiterleitungen und die Kontrolle nach einer Umstellung.developers.google.com

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