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Funktioniert Einfach

KI-Automatisierung

Wann lohnt sich eine eigene App für Ihren Betrieb? Mit Kostenrechnung und Praxisfall

Tobias Werner, Inhaber von Funktioniert Einfach, Ihr persönlicher Ansprechpartner

Tobias Werner, Funktioniert Einfach

· 13 Min. Lesezeit

Eine Mitarbeiterin fragt nach dem aktuellen Stand eines Auftrags. Ein Kollege sucht die passende Datei. Sie selbst übertragen Zahlen aus einer Liste in eine andere, damit die Wochenübersicht stimmt. Jeder einzelne Vorgang wirkt überschaubar. Zusammengenommen entsteht daraus Arbeit, die sich täglich wiederholt und Aufmerksamkeit bindet.

Eine eigene App kann hier helfen: Informationen werden zentral erfasst, Zuständigkeiten sichtbar und Arbeitsschritte nachvollziehbar miteinander verbunden.

Ob sich die Entwicklung lohnt, hängt allerdings von Ihrem konkreten Betrieb ab. Wie häufig entsteht der Aufwand? Welche vorhandenen Programme könnten ihn bereits reduzieren? Und was passiert mit der Zeit, die eine neue Anwendung tatsächlich freimacht?

Dieser Ratgeber hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Sie bekommen eine Entscheidungshilfe, eine nachvollziehbare Beispielrechnung und einen Einblick in unser eigenes CRM-Projekt bei Funktioniert Einfach.

Was ist mit einer eigenen Betriebs-App gemeint?

Eine Betriebs-App ist eine Anwendung, die einen bestimmten Arbeitsablauf in Ihrem Unternehmen unterstützt.

Das kann eine kleine Lösung für Urlaubsanträge sein. Ebenso möglich sind ein Mitarbeiterportal, eine Projektübersicht, ein Werkzeug zur Kundenbetreuung oder ein Dashboard für betriebliche Kennzahlen.

Für viele solcher Aufgaben kommt eine Web-App infrage. Sie wird im Browser genutzt und kann für Computer, Tablet und Smartphone gestaltet werden. Für den normalen Browserzugriff ist keine Veröffentlichung in einem App-Store erforderlich.

Besondere Anforderungen wie Offline-Nutzung, bestimmte Gerätefunktionen oder eine Store-Veröffentlichung werden zusätzlich geplant.

Der wichtigste Ausgangspunkt ist eine konkrete Aufgabe:

„Unsere Mitarbeiter sollen einen Antrag stellen können. Die zuständige Person entscheidet darüber. Anschließend sehen alle Beteiligten den aktuellen Stand.“

Damit sind bereits Nutzer, Ablauf und Ergebnis beschrieben. Das ist eine deutlich bessere Grundlage für ein Projekt als eine lange Wunschliste ohne Prioritäten.

Fünf Anzeichen, dass sich eine genauere Prüfung lohnt

Eine eigene App wird vor allem dann interessant, wenn sich dieselbe Reibung regelmäßig wiederholt.

Anzeichen und Prüffragen
Beobachtung im BetriebWas Sie prüfen solltenWobei eine passende Anwendung helfen kann
Informationen werden mehrfach eingetragen.Welche Daten werden zwischen welchen Programmen übertragen?Daten einmal erfassen und gezielt weiterverwenden.
Kollegen fragen ständig nach dem Bearbeitungsstand.Ist der Status für die Beteiligten zugänglich und verständlich?Fortschritt, Zuständigkeit und nächsten Schritt sichtbar machen.
Es gibt mehrere Versionen derselben Liste.Welche Fassung ist verbindlich und wer pflegt sie?Eine gemeinsame, klar verantwortete Datenbasis schaffen.
Auswertungen werden regelmäßig von Hand zusammengestellt.Welche Kennzahlen werden tatsächlich für Entscheidungen gebraucht?Wiederkehrende Auswertungen aus geeigneten Daten erzeugen.
Ein Vorgang funktioniert nur, wenn eine bestimmte Person anwesend ist.Welches Wissen und welche Entscheidungen fehlen den anderen?Informationen, Regeln und Übergaben nachvollziehbar dokumentieren.

Diese Anzeichen sind ein Anlass zur Untersuchung. Sie beweisen noch nicht, dass eine individuelle Entwicklung die beste Lösung ist.

Beobachten Sie einen typischen Ablauf über mehrere Arbeitstage. Notieren Sie die Häufigkeit, den tatsächlichen Bearbeitungsaufwand und die Stellen, an denen Rückfragen oder Korrekturen entstehen.

Unterscheiden Sie dabei aktive Arbeitszeit und Wartezeit. Ein Antrag kann zwei Tage auf eine Entscheidung warten, obwohl die eigentliche Bearbeitung nur fünf Minuten dauert. Beide Probleme sind relevant, brauchen aber möglicherweise unterschiedliche Lösungen.

Welche Lösung passt: vorhandene Software, Automatisierung oder eigene App?

Bevor Sie eine Entwicklung beauftragen, lohnt sich ein Blick auf die Werkzeuge, die Sie bereits nutzen.

Vielleicht bietet Ihre bestehende Software die benötigte Funktion schon. Vielleicht fehlt lediglich eine gute Einrichtung. Oder zwei vorhandene Programme müssten Informationen zuverlässig miteinander austauschen.

Entscheidungshilfe: der passende Prüfweg
Ihre SituationSinnvoller erster Prüfweg
Eine einfache Aufgabe fällt selten an und wird zuverlässig bearbeitet.Den vorhandenen Ablauf mit einer klaren Vorlage oder Zuständigkeit verbessern.
Sie benötigen eine verbreitete Standardfunktion.Geeignete Standardsoftware und vorhandene Module vergleichen.
Ihre Programme passen grundsätzlich, aber Daten werden von Hand übertragen.Eine Schnittstelle oder Automatisierung prüfen.
Ihr wichtiger Arbeitsablauf lässt sich in vorhandenen Lösungen nur umständlich abbilden.Eine individuell angepasste Anwendung untersuchen.
Es ist unklar, wer was entscheidet oder welches Ergebnis gebraucht wird.Zuerst den Ablauf und die Verantwortlichkeiten klären.

Auch eine Kombination kann sinnvoll sein. Beispielsweise bleibt Ihre Buchhaltung in der vorhandenen Fachsoftware, während eine kleinere Anwendung die vorgelagerten Aufgaben oder Freigaben organisiert. Wenn vor allem Daten zwischen vorhandenen Programmen übertragen werden, ist oft zuerst eine Prozessautomatisierung der passende Weg.

Dieser Blick auf die Abläufe ist auch Bestandteil der Empfehlungen des Mittelstand-Digital Zentrums Magdeburg: Zunächst werden Prozesse definiert und Zusammenhänge sichtbar gemacht; darauf folgt die Auswahl geeigneter Digitalisierungslösungen (Quelle 1).

Eine gute Projektentscheidung beantwortet deshalb zwei Fragen: Was muss besser werden? Und welcher Weg erreicht dieses Ergebnis mit vertretbarem Aufwand?

Mit welchem Arbeitsablauf sollten Sie anfangen?

Wählen Sie für den Einstieg eine Aufgabe, die häufig genug vorkommt, einen klaren Anfang und ein eindeutiges Ende hat.

Ein geeigneter erster Ablauf könnte sein: Ein Mitarbeiter erfasst eine Projektzeit. Die zuständige Person prüft sie. Anschließend erscheint sie in einer gemeinsamen Übersicht.

Oder: Ein Interessent wird angelegt. Das Gespräch wird dokumentiert. Eine Wiedervorlage zeigt, wann der nächste Kontakt ansteht.

Für die Auswahl helfen fünf Fragen:

  1. Wie häufig entsteht die Aufgabe?
  2. Wie viele Personen sind daran beteiligt?
  3. Wo entstehen heute doppelte Arbeit, Fehler oder Rückfragen?
  4. Woran würden die Beteiligten eine Verbesserung erkennen?
  5. Ist jemand bereit, die Einführung im Alltag zu begleiten?

Eine häufige, gut verstandene Aufgabe eignet sich meist besser als ein großer Bereich, dessen Anforderungen noch ständig wechseln.

Beschreiben Sie außerdem, wann die erste Version als gelungen gilt. Zum Beispiel:

„Ein Mitarbeiter kann einen Antrag erstellen, die zuständige Person kann ihn bearbeiten und der Mitarbeiter sieht anschließend die Entscheidung.“

So lässt sich die Anwendung gezielt prüfen.

Was kostet eine eigene App?

Die Kosten hängen von den gewünschten Abläufen, den Daten, den Nutzerrollen und den technischen Anbindungen ab.

Eine kleine Anwendung mit Eingabe und Übersicht ist anders zu kalkulieren als ein System, das mehrere Abteilungen und vorhandene Fachprogramme miteinander verbindet.

Bei Funktioniert Einfach bieten wir folgende Einstiege an:

Einstiegspakete App-Entwicklung
PaketEinstiegspreis für die EntwicklungGeeignet für
App Startab 1.500 € netto einmaligEinen klar abgegrenzten Arbeitsablauf mit passender Datenerfassung und Übersicht.
App Teamab 2.900 € netto einmaligMehrere zusammenhängende Arbeitsschritte, Nutzerrollen, Freigaben und gemeinsame Übersichten.
App Businessab 4.900 € netto einmaligErweiterte Auswertungen, vereinbarte Automatisierungen und nach Prüfung passende Anbindungen.

Die Pakete geben Orientierung. Den verbindlichen Umfang und Preis legen wir vor Projektbeginn fest.

Berücksichtigen Sie zusätzlich:

  • Plattform-, Hosting- und Lizenzkosten.
  • Gegebenenfalls nutzungsabhängige Kosten.
  • Betreuung, Wartung und spätere Änderungen.
  • Interne Zeit für Abstimmung, Datenvorbereitung und Einweisung.
  • Aufwand für Schnittstellen oder die Übernahme vorhandener Daten.

Lassen Sie sich erklären, welche Kosten einmalig entstehen, welche regelmäßig anfallen und welche mit Nutzung oder Funktionsumfang wachsen.

Eine hilfreiche Vergleichsfrage lautet: „Welche Gesamtkosten erwarten uns im ersten Jahr – einschließlich Einführung und Betrieb?“

Pakete und Leistungen zur App-Entwicklung ansehen

Rechenbeispiel: Wie bewerten Sie Zeitgewinn und Kosten?

Laufender Nutzen (Annahmen, netto)
AnnahmeWert
Rechnerisches Zeitpotenzial20 Stunden pro Monat
Davon für andere Aufgaben nutzbar, angenommen 50 %10 Stunden pro Monat
Angenommener kalkulatorischer Wert einer Arbeitsstunde40 €
Bewertete zusätzliche Kapazität400 € pro Monat
Angenommene laufende Kosten für die Anwendung150 € pro Monat
Rechnerischer monatlicher Nutzen nach laufenden Kosten250 €
Einmaliger Aufwand (Annahmen, netto)
Einmaliger AufwandWert
Entwicklung2.900 €
Interne Einführung: insgesamt fünf Stunden zu 40 €200 €
Gesamter einmaliger Aufwand3.100 €

Unter diesen Annahmen entspricht der einmalige Aufwand nach etwa 12,4 Monaten dem angesetzten Nutzen: 3.100 € ÷ 250 € = 12,4 Monate.

Diese Rechnung unterstellt einen gleichbleibenden Nutzen ab dem betrachteten Betriebsstart. Eine längere Einführungsphase oder spätere Zusatzkosten verlängern den Zeitraum.

Alle Geldbeträge im Beispiel sind netto angesetzt. Die angenommenen 150 € laufenden Kosten sind ausschließlich ein Rechenwert und kein Betreuungspreis von Funktioniert Einfach.

Warum Zeitgewinn nicht automatisch eine Kontoeinsparung ist

Wenn Ihre Mitarbeiter bei unverändertem Gehalt weniger Verwaltungsarbeit erledigen, sinken Ihre monatlichen Personalausgaben zunächst nicht.

Sie gewinnen Kapazität. Diese kann beispielsweise für Kundenbetreuung, zusätzliche Aufträge, sorgfältigere Arbeit oder weniger Überstunden genutzt werden.

Eine finanzielle Amortisation entsteht erst, wenn der Nutzen tatsächlich wirtschaftlich wirksam wird. Das kann durch vermiedene Kosten oder zusätzliche Erträge geschehen.

Wenn Sie zusätzliche Aufträge berücksichtigen, rechnen Sie mit deren zusätzlichem Deckungsbeitrag: Vom Umsatz müssen die dafür zusätzlich entstehenden Kosten abgezogen werden.

Auch bessere Übersicht oder weniger Unterbrechungen können wertvoll sein. Erfassen Sie solche Vorteile gesondert, statt ihnen ohne Grundlage einen Eurobetrag zuzuweisen.

Reale Fallstudie: Unser eigenes CRM bei Funktioniert Einfach

Ausgangsbedarf

Für den Arbeitsalltag mussten vor allem diese Fragen beantwortet werden:

  • Welche Unternehmen und Ansprechpartner sind erfasst?
  • Was wurde beim letzten Gespräch besprochen?
  • Welche Aufgabe oder Wiedervorlage steht an?
  • Wo befindet sich ein möglicher Auftrag im Vertriebsablauf?

Der Einstieg orientierte sich damit an konkreter Arbeit, die im eigenen Unternehmen anfällt.

Umgesetzter Funktionsumfang

Zum dokumentierten Aufbau gehören Firmen und Ansprechpartner, Gesprächsnotizen, Aufgaben, Kontakthistorie, Wiedervorlagen und eine Übersicht zum Stand möglicher Aufträge.

Hinzu kam ein Gesprächsassistent direkt am Kontakt. Er führt durch Gesprächsschritte, bietet Hilfen für typische Einwände und ermöglicht die Erfassung von Ergebnis, Notizen und Folgetermin.

Funktionen im eigenen CRM
Funktion im eigenen CRMAufgabe im Arbeitsablauf
Kontakt und GesprächshistorieInformationen zum jeweiligen Unternehmen gemeinsam auffinden.
Aufgaben und WiedervorlagenDen vereinbarten nächsten Schritt festhalten.
GesprächsassistentGesprächsstruktur und Dokumentation direkt beim Kontakt nutzen.
Terminregel vor einer EntwurfsübergabeSicherstellen, dass ein Besprechungstermin gespeichert ist, bevor der Vorgang weitergegeben wird.

Eine konkrete Anpassung aus dem Alltag

Am 20. Oktober 2026 wurde der Gesprächsablauf angepasst: Interesse klären, Preis besprechen, Termin vereinbaren und anschließend den Versand eines Entwurfs vorbereiten.

Für die Übergabe eines Entwurfswunsches verlangt der dokumentierte Ablauf einen gespeicherten Besprechungstermin mit Datum und Uhrzeit.

Diese Regel bildet eine konkrete Arbeitsentscheidung ab: Wenn ein Entwurf erstellt wird, soll bereits feststehen, wann er gemeinsam mit dem Interessenten besprochen wird.

Was andere Betriebe daraus mitnehmen können

Der Fall zeigt, wie sich aus einem überschaubaren Bedarf ein individuelles Werkzeug entwickelt.

Beim Einsatz werden Fragen sichtbar, die eine allgemeine Funktionsliste leicht übersieht: Was muss vor einer Übergabe bekannt sein? Welche Information gehört verpflichtend zum Vorgang? Wann ist der nächste Schritt sinnvoll?

Mit der Erweiterung der Zusammenarbeit kamen weitere Anforderungen hinzu, beispielsweise zugewiesene Kontakte, verständliche Übergaben und passende Teamansichten. Diese Weiterentwicklung ist als laufender Ausbau zu betrachten.

Für diese Fallstudie liegen keine belastbaren Vorher-Nachher-Messungen zu Zeitersparnis, Umsatzsteigerung oder Fehlerquoten vor. Der belegte Kern ist die konkrete Umsetzung des eigenen Arbeitsablaufs. Die zuvor gezeigte Kostenrechnung ist davon unabhängig. Projektgrundlage: eigene Projektdokumentation von Funktioniert Einfach, Stand 21. Oktober 2026.

Wie ein solches CRM Schritt für Schritt entsteht, zeigt unser Ratgeber CRM selbst erstellen mit Base44.

Wie Sie den Nutzen Ihrer eigenen App später überprüfen

Legen Sie vor der Einführung fest, welche Verbesserung Sie beobachten möchten. Wählen Sie wenige Kennzahlen, die im Alltag sinnvoll erfassbar sind:

  • Aktive Bearbeitungszeit pro Vorgang.
  • Anzahl notwendiger Rückfragen.
  • Anzahl unvollständiger oder doppelt erfasster Vorgänge.
  • Zeit zwischen Eingang und Abschluss.
  • Anteil der Vorgänge, die tatsächlich über die Anwendung bearbeitet werden.

Erheben Sie zunächst einen Ausgangswert. Vergleichen Sie nach der Einführung einen ähnlichen Zeitraum mit möglichst ähnlichem Arbeitsvolumen.

Berücksichtigen Sie dabei die Einarbeitung. Die ersten Nutzungstage zeigen häufig Lernaufwand und offene Fragen; sie sind noch kein verlässlicher Maßstab für den späteren Alltag.

Fragen Sie außerdem die Menschen, die mit der Anwendung arbeiten: Wo hilft sie? Wo entstehen neue Umwege? Welche Information fehlt?

Wenn die gleiche Arbeit weiterhin zusätzlich in einer zweiten Liste erledigt werden muss, sollten Sie untersuchen, warum. Eine ungeklärte Doppelpflege kann den erhofften Nutzen wieder aufzehren.

Welche Fragen gehören vor der Beauftragung auf den Tisch?

Ein gutes Angebot beschreibt den vorgesehenen Arbeitsablauf und macht die Bedingungen des Betriebs verständlich. Klären Sie insbesondere:

  • Welche Funktionen und Abläufe sind enthalten?
  • Welche Funktionen werden bewusst später umgesetzt?
  • Wer darf welche Daten sehen oder verändern?
  • Welche laufenden Kosten können entstehen?
  • Wie werden Daten gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt?
  • Wie erhalten Sie Ihre Daten in einem nutzbaren Format zurück?
  • Wer kümmert sich um Fehler und spätere Anpassungen?
  • Was geschieht bei einem Wechsel des Anbieters oder der Plattform?

Bei Cloud-Diensten sollten auch die Datenschutzbedingungen und die Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung geprüft werden. Entsprechende Hinweise gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Quelle 2).

Bei Mitarbeiter-, Gesundheits- oder anderen besonders schutzbedürftigen Daten müssen die Anforderungen passend zum konkreten Projekt betrachtet werden.

Sie müssen nicht jede technische Frage selbst beantworten können. Entscheidend ist, dass nachvollziehbare Antworten vorliegen und Zuständigkeiten geklärt sind.

Ihre Kurzvorlage für die erste Projektbeschreibung

Mit diesen Angaben können Sie Ihr Vorhaben konkret vorbereiten:

Kurzvorlage Projektbeschreibung
Unser Betrieb:
Branche, ungefähre Teamgröße und beteiligter Arbeitsbereich.

Diese Aufgabe möchten wir vereinfachen:
Ein konkreter Vorgang.

So läuft es heute:
Die wichtigsten Schritte und verwendeten Programme.

So häufig kommt die Aufgabe vor:
Pro Tag, Woche oder Monat.

Hier entsteht Aufwand:
Doppelte Eingaben, Rückfragen, Suchen, Fehler oder Wartezeiten.

Diese Personen arbeiten damit:
Wer erfasst, wer entscheidet und wer eine Übersicht braucht.

Daran würden wir eine Verbesserung erkennen:
Ein möglichst beobachtbares Ergebnis.

Das soll die erste Version unbedingt können:
Die wichtigsten Funktionen für diesen einen Ablauf.

Diese Beschreibung genügt als Grundlage für ein erstes Gespräch. Eine fertige technische Spezifikation ist dafür nicht notwendig.

Der passende nächste Schritt für Ihren Betrieb

Nehmen Sie einen Ablauf, der regelmäßig Zeit kostet, und beschreiben Sie ihn mit der Vorlage. Prüfen Sie anschließend, ob eine vorhandene Lösung besser eingerichtet werden kann, eine Anbindung genügt oder eine eigene Anwendung sinnvoll ist.

Bei Funktioniert Einfach besprechen wir mit Ihnen den gewünschten Ablauf, einen geeigneten Einstieg und den dazu passenden Leistungsumfang. Individuelle Web-Apps beginnen bei uns ab 1.500 € netto einmalig. Den konkreten Preis und mögliche laufende Kosten klären wir vor einer Beauftragung.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine eigene App auch für einen kleinen Betrieb?

Das kann sinnvoll sein, wenn eine regelmäßig wiederkehrende Aufgabe genug Aufwand verursacht und vorhandene Lösungen den Ablauf nur unzureichend unterstützen. Die Mitarbeiterzahl allein entscheidet darüber nicht.

Müssen wir dafür unsere vorhandenen Programme ersetzen?

Das hängt vom Projekt ab. Eine kleine Anwendung kann auch einen einzelnen Bereich ergänzen. Datenübernahme und Schnittstellen werden technisch und wirtschaftlich geprüft.

Braucht eine Betriebs-App künstliche Intelligenz?

Viele Abläufe lassen sich mit klaren Regeln, Formularen und Übersichten gut unterstützen. KI kann ergänzend sinnvoll sein, etwa bei unstrukturierten Texten. Ihr Nutzen und die notwendige Prüfung der Ergebnisse sollten zum konkreten Einsatz passen.

Wie genau lässt sich der Nutzen vorher berechnen?

Eine erste Rechnung arbeitet mit Annahmen. Je besser Sie Häufigkeit und heutigen Aufwand kennen, desto belastbarer wird sie. Eine Pilotphase zeigt anschließend, welche Entlastung tatsächlich erreicht wird.

Kann die Anwendung später erweitert werden?

Erweiterungen sind abhängig von der technischen Grundlage und dem gewünschten Umfang. Absehbare Anforderungen sollten schon bei der Planung angesprochen werden, damit passende Entscheidungen getroffen werden können.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. [1] Mittelstand-Digital Zentrum Magdeburg: Analyse von Geschäftsprozessenwww.digitalzentrum-magdeburg.de
  2. [2] Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Back-up – Doppelt gesichert hält besserwww.bsi.bund.de

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